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Bericht 17. Nibelungenturnier

Großer Andrang beim Nibelungenturnier des Judo-Club Nibelungen e.V. Lindenfels

Auch in diesem Jahr bot der Judo-Club Nibelungen seinen Kämpfern die Gele­genheit, beim vereinseigenen Nibelungenturnier eifrig Medaillen zu sammeln. Diese Veranstaltung fand nun bereits zum 17. Mal in der Lindenfelser Turnhalle statt. Die außergewöhnlichen Drachen-Medaillen und -pokale sorgen für einen immer größeren Andrang, sodass in diesem Jahr nicht nur Judokas aus der nähe­ren Umgebung und dem Bezirk, sondern sogar Gäste aus Karlsruhe und Kassel anreisten.

So konnten sich die Veranstalter über einen neuen Besucherrekord freuen: es kämpften insgesamt 249 Kämpfer aus 45 Vereinen um Medaillen und die Preise für die erfolgreichsten Vereine: die Drachenpokale und den großen Wanderpo­kal.

Das Nibelungenturnier ist eine Veranstaltung für junge Judokas, die in den Al­tersklassen U 12 (unter zwölf Jahren), U 15 und U18 gegeneinander antreten. Vor allem bei den jüngsten Kämpfern ist das Turnier sehr beliebt, da sie in ge­wichtsnahe Gruppen aufgeteilt werden. Diese bestehen aus maximal vier Kin­dern, sodass jeder der Teilnehmer sowohl Urkunde als auch Medaille erhält. Die Altersklassen U 15 und U 18 kämpfen teilweise in größeren Gruppen.

Kämpfen bedeutet beim Judo allerdings nicht, aufeinander einzuschlagen. Statt­dessen versuchen sich die Gegner durch geschicktes Schieben und Ziehen zu Fall zu bringen und am Boden festzuhalten. Gelingt dies, ist der Kampf beendet. Je nach Altersklasse dauert ein Kampf maximal zwischen zwei und vier Minuten.

Natürlich starteten auch einige Kämpfer des JCN. So errangen Julius Wünsch und Robin Röhm in der Altersklasse U 12 jeweils einen dritten Platz. Auch Mina Schmeil durfte sich über die Bronze-Medaille freuen. Eva Sobolewska erreichte einen zweiten Platz. In der U 15 trat Fabian Weitzel in einer großen Kämpfer-Gruppe an und erkämpfte sich einen dritten Platz. In der U 18 konnte sich Lina Bickelhaupt eine Goldmedaille sichern.

Unter den teilnehmenden Vereinen wurden die Drachenpokale verliehen. So konnten sich die Kämpfer des TSG Nordwest 1898 Frankfurt über den bronze­nen Drachen freuen, die Jugendlichen des TuS Griesheim nahmen den silbernen Pokal mit nach Hause. Der erfolgreichste Verein, die HTG Bad Homburg, bekam nicht nur den goldenen Drachen, sondern auch den Wanderpokal überreicht.

Das Nibelungenturnier gehört dem Grand Prix Süd an, einer Reihe von Turnie­ren im Bezirk Südhessen, deren Teilnehmer am Ende des Jahres in besonderer Weise geehrt werden.